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Meta & Prometheus: Ein moderner Etikettenschwindel
Was nach technischem Fortschritt klingt, offenbart bei näherem Hinsehen eine tiefe Ignoranz. Dass ausgerechnet Facebook sich mit dem Namen „Meta“ schmückt, grenzt an Hohn. Wäre der Mensch wahrhaft meta, bräuchte er kein digitales Portal – er besäße die Freiheit, den eigenen Geist jenseits technischer Krücken zu nutzen.
Dasselbe gilt für die missbräuchliche Plünderung der griechischen Mythologie. Die Namen von Göttern und Heroen für profane Tech-Algorithmen zu verwenden, kommt einer modernen Blasphemie gleich.
Doch das zujubelnde Volk fragt sich nicht, welcher Missbrauch hier propagiert wird. Am Ende bleibt nur die bittere Ironie: Es steht jedem frei, sich als sein eigener Witz zu inszenieren – als Trittbrettfahrer der Tech-Konzerne, die uns unsere eigene geistige Freiheit als kostenpflichtiges Abonnement zurückverkaufen wollen.