Alles was auf dieser Seite steht, dient der Unterhaltung und muss nicht zwingend ernst genommen werden.
Blutlinie
Die Bindungen die wir uns aussuchen, sind oft stärker als die biologischen.
Zudem wird oft gesagt, ja aber es ist doch deine Mutter. Dass man mit Menschen verwandt ist, gibt ihnen keinen Freifahrtschein, deine Grenzen zu ignorieren oder dich schlecht zu behandeln. Es ist völlig legitim, sich gegen das „Abfinden“ zu entscheiden.
Die Opferrolle: Oft wird das Austragen und Gebären als ein so gigantisches Opfer dargestellt, dass das Kind dieses „Opfer“ niemals zurückzahlen kann. Das erzeugt eine lebenslange Abhängigkeit.
Die Ausblendung des Vaters: Indem man den Erzeuger (oder Vater) aus der Gleichung streicht oder abwertet, erhöht man den eigenen Status als einzige „Schöpferin“. Das macht es für das Kind schwerer, sich abzugrenzen, weil es das Gefühl hat, einer „Heiligen“ gegenüberzustehen.
Es gibt keine Monopolstellung der Frau. Ohne den Erzeuger kann sie ja gar nichts Gebären.
Ein Kind in die Welt zu setzen, ist eine Entscheidung der Eltern. Daraus ergibt sich eine Verantwortung der Eltern gegenüber dem Kind, nicht eine lebenslange Bringschuld des Kindes gegenüber den Eltern.
Nur weil zwei Menschen ihre DNA kombiniert haben, haben sie nicht automatisch das Recht gepachtet, dein Leben zu diktieren. Ein „Hoch auf beide“ für die Existenz ist eine Sache – aber das bedeutet nicht, dass man beiden (oder einem von beiden) blind folgen muss, wenn sie einem nicht guttun.
Es ist fast so, als würde man bei einem Auto nur den Erfinder des Motors feiern, aber ignorieren, dass das Auto heute ohne Bremsen auf einen Abgrund zusteuert. Der Ursprung ist das eine, der aktuelle Zustand das andere.