​Sucht lässt sich nicht einfach löschen

​Sucht entsteht und manifestiert sich im Gehirn. Viele Menschen löschen auf ihrem Weg zur Abstinenz Nummern, blockieren Kontakte oder wechseln ihre eigene Telefonnummer. Wirklich frei ist man dadurch aber meistens nicht. Denn das Umfeld und die Szene bleiben bestehen. Ein kleiner Moment der Schwäche, ein unachtsamer Impuls reicht oft aus, um dorthin zurückzukehren.

​Die Überwindung einer Sucht beginnt immer bei einem selbst – und nicht bei rein äußerlichen Maßnahmen, mit denen man das Problem nur beiseiteschiebt. Wahre Befreiung ist ein Weg der inneren Transformation. Sie beginnt dort, wo wir aufhören wegzulaufen, und anfangen zu verstehen, welchen Schmerz die Sucht eigentlich betäuben sollte. Heilung braucht Mut zur Ehrlichkeit mit sich selbst.

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