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Warum Menschen vergessen und nichts merken
Oft hört man, dass Menschen sagen, sie hätten es vergessen oder wüssten es einfach nicht mehr. Vielmehr jedoch ist es ein Nicht-erinnern-Wollen, denn das Denken ist anstrengend, und viele gehen einfach den einfachsten Weg — wie das Wasser und der Strom es auch tun. Das Häufigste jedoch ist nicht das Vergessen selbst, sondern vielmehr ein Nicht-Einprägen. Wer nicht einprägt, hat zur gegebenen Zeit einfach keine Beachtung geschenkt. Wer nicht liest, nicht nachdenkt, nicht reflektiert, der speichert schlicht nichts Substantielles ab. Denn das Gedächtnis ist kein passiver Behälter, vielmehr ein aktiver Konstruktionsprozess — und wer diesen Prozess nicht betreibt, hat nichts zu erinnern.
Zu guter Letzt: Wer Wissen nicht verinnerlicht, sondern nur durchlässt, hat es nie besessen.