Buddha: Leben ist Leiden

Dass der Buddha sagt, das Leben ist Leiden, ist nicht auf unsere Gesellschaft übertragbar! Dieser Satz sollte den armen Leuten damals vielleicht Demut lehren, damit sie den Lebenswillen behalten. Die Lehre vom Leiden entstand vor 2500 Jahren – Dukkha! Sie hatten eine ganz andere soziale und kulturelle Realität. Das Überleben war ein Kampf, und der Spruch sollte damals eine gewisse Demut erzeugen; es ging um die psychologische Befreiung von Begehren! Aber das Christentum ist nicht viel anders: Die Bibel sagt auch, arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der mehr begehrt.

Der Witz an Buddha ist nur, dass Bonzen ihre Villen mit solchen Statuen schmücken, obwohl der Buddha keine Villen oder Massenanreicherung befürwortet.

Von daher ist das oberste Gebot im Leben: wenig besitzen, gutes Essen haben und vor allem mit der Natur im Einklang sein. Sobald es im monetären Sinne anfängt, entfremdest du dich von dir selbst und umso mehr Schiss hat man vor dem Abschied, weil man nichts mitnehmen kann!

Groß ist, wer sich selbst zu Gott macht, und diese Erkenntnis ist mit sehr viel Fleiß erlangbar! Nicht zu unrecht, siehst du den Buddha in dir, töte ihn!

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