WLAN, 5G und die Römer

Es gibt Leute, die behaupten, WLAN und 5G seien schädlich. Fakt ist aber, dass beide nicht-ionisierende Strahlung verwenden. Diese Strahlung reicht nicht aus, um chemische Bindungen aufzubrechen resp. die DNA zu schädigen – im Gegensatz zu Röntgen- und UV-Strahlung.

Für 5G gilt zusätzlich: Die in Europa genutzten Frequenzen (700 MHz–3,6 GHz) liegen im selben Bereich wie bei bisherigen Mobilfunkgenerationen; die vieldiskutierten hochfrequenten Millimeterwellen sind hierzulande kaum im Einsatz und dringen ohnehin nur wenige Zehntel Millimeter in die Haut ein.

Wer damit weiterhin ein Problem hat, kann ja beim Schlafen das Handy und gegebenenfalls den Router/das WLAN abschalten – ohne dass dafür eine wissenschaftliche Notwendigkeit bestünde.

Zudem gibt es solche, die behaupten, ein Römer aus der Antike würde, in die Gegenwart versetzt, nicht überleben. Das ist ein epidemiologisches Phänomen: Zwei Jahrtausende Erregerevolution treffen auf ein Immunsystem ohne jede Prägung gegenüber modernen Krankheiten – die Verwundbarkeit läge also klar auf Seiten des Römers, auch wenn umgekehrt seine eigenen, längst verschwundenen Erreger für uns ebenfalls gefährlich sein könnten.

Es gibt Menschen wie Verschwörungstheoretiker, denen es nur darum geht, gegen etwas zu sein, weil es ihnen sonst an Identifikation mangelt!

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