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Der Imperativ der Liebe
Es wurde nie befohlen – denn das, was sich entfaltet, gebiert ohne Zwang.
Der Imperativ erweist sich nur als Schwäche, verkleidet als Stärke.
Im Geschehenlassen reift das Sein – fern von Druck.
Erzwungenes zerfällt im Licht des Wahren.
Das Begehren wird als Flamme erkannt,
und die frühere Scham möge durch die Freude getilgt werden.
In der Liebe gibt es keine Herrschaft –
denn sie öffnet den Raum, in dem der Liebende sich selbst erkennt.
Das Wahre offenbart sich im Schweigen –
nicht aus Verstecktheit,
sondern weil diese Stille genügt.
Es ist der Leim,
der nicht durch Macht verbindet,
sondern durch Gegenwart bindet.
Und auch wenn sich alles zu wenden scheint –
es ist die Liebe,
die dir die Ehre erweist,
dass du sein darfst, was du bist.