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Der Weg des Mannes
Eine kritische Betrachtung zu David Deidas «Der Weg des wahren Mannes»
Mein ganzes Augenmerk fiel auf jene Stelle, wo er schreibt, der Mann solle die Frau so führen, dass sie sich ganz fallen lassen könne. Doch welcher Mann will wirklich ein passives Geschöpf, dessen Liebe sich in Asymmetrie erschöpft?
Liebe ist Begegnung auf Augenhöhe. Wer sich selbst als Person gänzlich aufgibt, um sich führen zu lassen, hat nicht wirklich gelebt. Auch in der Liebe muss jeder für sich selbst sorgen – für seine Zufriedenheit, sein Glück. Denn Glück ist nicht sekundär erlangbar.
Ich halte dieses Buch für die Katz, weil es der Frau die Verantwortung ihrer Selbstentfaltung entzieht.
Es bleibt aber anzumerken, dass es Leute gibt, die diese Selbstaufopferung selbst befürworten.
Wer aufrichtig über die Liebe lesen will, der lese Erich Fromms «Die Kunst des Liebens»!